Der nächste Vereinsabend der Ornis findet am Dienstag den 10.Oktober 2017 ab 19.30 Uhr im Landgasthaus Halfbrodt, Hauptstraße 47 in 49457 Drebber statt.

Unser Vereinsausflug führte uns in diesem Jahr nach Giethoorn, dem niederländischen ,Wasserdorf'. Zahlreiche kleine Kanäle schlängeln sich durch das niederländische Örtchen, welches Giethoorn auch den Beinamen "Venedig der Niederlande" verleiht. Während einer ausführlichen Grachtenfahrt und Pfannkuchenessen erlebten wir das verträumte Örtchen vom Wasser aus.

Giethoorn liegt in der niederländischen Provinz Overijssel und gehört zur Gemeinde Steenwijkerland. Das als »Venedig der Niederlande« bekannte Dorf erstreckt sich über eine Länge von 7 Kilometern im Naturschutzgebiet »De Wieden«, einem durch Torfabbau entstandenen Gebiet aus Seen und Sümpfen.„De Wieden“ stellt das größte ununterbrochene Tieflandmoorgebiet in Nordwest-Europa dar. Die einzelnen Häuser stehen auf flachen Erhebungen, umgeben von Kanälen, welche damals dem Torftransport dienten. Heute sind auf diesen schmalen Wasserstraßen die Touristen in Booten unterwegs.

Auf dem Dominee T. O. Hylkemaweg finden sich zahlreiche Bootsverleiher, bei denen man wahlweise ein Paddelboot oder ein elektrisch betriebenes Motorboot mieten kann. Wir haben uns für ein Motorboot entschieden und eine ausreichende Mietdauer eingeplant, also zwei bis drei Stunden. 

Nach einer gemächlichen Fahrt durch die Kanäle fuhren wir quer über die Bovenwijde, eine größere freie Wasserfläche. Gegen Ende der Seeüberquerung waren die Navigationskünste unseres Freizeitkapitäns gefragt, denn es galt zielsicher eine schmale Fahrrinne zwischen hohen Gräsern zu finden. Nun schlug auch die Stunde der Naturfreunde: Die Fahrt ging nun weiter durch die Schwingrasenmoore, in welcher sich zahlreiche Vögel beobachten ließen. Zwischendurch bestand die Möglichkeit, für einige Minuten am Ufer festzumachen und eine Aussichtsplattform zu entern. Aufmerksame Beobachter erkannten Tannenbärlapp, Schlankes Wollgras und Segge, zwischen denen sich Kormorane, Rohrdommeln, Purpurreiher und die seltene Sumpfohreule verbergen.

Zurück ging es abschließend wieder durch die Kanäle, bis man wieder den Dominee T. O. Hylkemaweg erreichte und das Boot beim Bootsverleih wieder zurück gab.Bei einem Spaziergang über den Binnenpad, dessen Verlauf man vorher mit dem Boot gefolgt ist erkundeten alle Teilnehmer den Ort auf eigene Faust und bummelten entlang der Grachten und durch die kleinen Läden oder verweilten in einem gemütlichen Café.

 

 

 

 

 

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